Verein

1942

…ist das Gründungsjahr der Bauernkapelle Eberschwang.
Den Grundstein für die Bauernkapelle legt Josef Eder, ein Bauernsohn (daher auch der Name), der gemeinsam mit 7 Jungmusikern die Bauernkapelle gründet. Der erste öffentliche Auftritt erfolgt beim Silvesterabend im Gasthaus Würzl.

1943

…wurde das erste Konzert  beim Wirt in Mühring abgehalten.

1944

Trotz des Krieges zählt die Bauerkapelle 14 Mitglieder und hat zwei Jahre später bereits 28 aktive Musiker.
Ein interessantes Detail:
Josef Eder ist der Komponist des Hausmarschs der Bauernkapelle: „Der fidele Inviertler“, der bei fast jeder musikalischen Umrahmung der Bauernkapelle zum Besten gegeben wird.

1950

Erstmalige Teilnahme an einem Musikfest in Aspach im Innkreis.
Der Rauchfangkehrermeister Anton Stribersky übernimmt die musikalische Leitung, die er bis 1972 innehält.

Die Bauernkapelle Eberschwang ist ab sofort auch Feuerwehrmusikkapelle des Bezirkes Ried und unterstützt seither die Feuerwehren des Bezirkes musikalisch bei verschiedenen Anlässen.

1952

Der Gründer der Bauernkapelle Eberschwang, Josef Eder, ist verstorben.

1956

Die Kapelle wird einheitlich in der Rottaler Tracht eingekleidet, die bis heute das äußere Erscheinungsbild der Musiker/innen pflegt.

1957

Das erste eigene Musikfest wird veranstaltet anlässlich „15 Jahre Bauernkapelle Eberschwang“.

1960

Zahlreiche Auftritte erfolgen als Feuerwehrmusikkapelle in verschiedenen Orten und auch in Bayern.

1968

Das erste Konzert mit anspruchsvoller Literatur wird im Gasthaus Würzl abgehalten. Gleichzeitig erfolgt die erstmalige Teilnahme an einer Konzertwertung im Nachbarort Pramet.

1972

Von 1972 bis 1974 ist Johann Maier interimistischer musikalischer Leiter.

1974

Siegfried Haslinger übernimmt die Rolle des Kapellmeisters.
Ab diesem Zeitpunkt geht es mit der Bauernkapelle steil bergauf. Obmann Johann Maier versteht es, mit viel Geschick und Einfühlungsvermögen den Kapellmeister zu unterstützen und den Verein zu führen.

1983

Professor Johann Mösenbichler (derzeitiger Chefdirigent der Muikkorps der bayrischen Polizei), der seit 1974 als Klarinettist und Saxophonist Mitglied der Bauernkapelle war, übernimmt das Kapellmeisteramt. In 19 Jahren Kapellmeistertätigkeit führt er die Bauernkapelle Jahr für Jahr zu Auszeichnungen bei den Konzertwertungen.

1990

Die Bauernkapelle erhält vom Land Oberösterreich die Franz-Kinzl-Medaille als Auszeichnung für hervorragende Leistungen bei Konzert- und Marschwertungen.

2000

Die Bauernkapelle erhält den den Professor-Zeman-Preis.

2002

Günther Reisegger übernimmt den Taktstock und feiert 2003 mit der Bauernkapelle die
30. Auszeichnung in Serie bei Konzertwertungen. 2003 erfolgte die Teilnahme am internationalen Wettbewerb in Riva del Garda, wo ein 6. Gesamtplatz erreicht wird.
Seither tritt die Bauernkapelle bei Konzertwertungen in der Leistungsstufe D – „Kunststufe“ an.

2005

Die Bauernkapelle unternimmt eine mehrtägige Konzertreise nach Berlin.

2011

Der Bauernkapelle gelingt ihr wahrscheinlich größter Erfolg der Vereinsgeschichte. Beim 8. Bundes-Wettbewerb für Konzertmusik in Feldkirchen (Kärnten) wird mit einer Punkteanzahl von 93,67 der 1. Platz ins Innviertel geholt.

2012

Anlässlich „70 Jahre Bauernkapelle Eberschwang“ wird das Bezirksblasmusikfest in Eberschwang abgehalten. Eine CD-Präsentation der Bauernkapelle mit dem Titel „Das ist mein Leben“ erfolgt im Rahmen eines Jubiläumskonzerts im ausverkauften Keine-Sorgen-Saal in Ried vor rund 1000 Gästen.

2013

Im Sommer hält die Bauernkapelle zwei Platzkonzerte im Schloss Orth/Gmunden und im Burggarten/Wels ab. Ein abschließendes Promenadenkonzert im Innenhof der kaiserlichen Hofburg zu Innsbruck rundet die Konzerttournee ab.

2014

Bei den 9. Internationalen Musiktagen in Vöcklabruck misst sich die Bauernkapelle musikalisch im Vergleich zu Orchestern anderer Nationen. Es wird wiederum ein phänomenaler Erfolg eingefahren, der Tagessieg in der Höchststufe mit gleichzeitiger Höchstpunkteanzahl von allen Stufen wurde erreicht.

Die Verleihung des Blasmusikpreises darf die Bauernkapelle gemeinsam mit dem Musikverein Lohnsburg im Brucknerhaus in Form eines Konzertes musikalisch umrahmen.

2015

Beim „Best of Blasmusik“ Wettbewerb wird die Bauernkapelle Sieger in der Kategorie „Musikalische Präsentation“ und erreicht dadurch den 2. Gesamtrang. Ein Jahr später erfolgt das Galakonzert mit den besten drei Kapellen dieses Wettbewerbs, welches ebenfalls im großen Konzertsaal des Brucknerhaus stattfindet.

2016

Die Bauernkapelle hält im Zuge von „Bergtöne in Fiss“ (Tirol) ein Platzkonzert ab.

Im selbigen Jahr werden die Leistungen der Bauernkapelle mit dem „Hermes Preis“, welcher die höchste Auszeichnung des Landes Oberösterreich für Blasmusik darstellt, gewürdigt.

2017

Die Bauernkapelle erhält die 11. Ehrung durch den Landeshauptmann für die ausgezeichneten Leistungen bei den Konzert- und Marschwertungen.

Derzeit besteht der Verein aus 33 weiblichen und 42 männlichen Musikern, also insgesamt 75 Musikerinnen und Musikern mit einem Altersschnitt von ca. 30 Jahren.